Mittwoch 25. Mai, 20:00 Uhr

St. Martin Nienburg

#atnox - Faszination Weltraum

Komposition für Chor und Instrumentalensemble über das Weltall und die Fragen des Woher und Wohin

Eintritt: 18 €

Das Weltall ist faszinierend und rätselhaft. Daran hat auch die Wissenschaft, trotz aller Bemühungen, bisher nicht wesentlich etwas ändern können. Das Werk #atnox berührt die existentiellen Fragen des Woher und Wohin, die im Spannungsfeld zwischen Mensch und Weltall entstehen und die gerade in Zeiten der Krise stärker in’s Bewusstsein rücken.

Der Titel „at nox“ bedeutet im weiteren Sinn „zur Nacht“ und symbolisiert die nächtliche Stunde, die für den Blick auf die Himmelskörper notwendig ist. Die Dunkelheit der Nacht steht aber auch für eine Vielzahl ungeklärter Fragen und unbekannter Zusammenhänge. In Christian Scheels Komposition erhält das Unfassbare mit neuen Tönen und Texten verschiedener Jahrhunderte in unterschiedlichen Sprachen eine besondere Emotionalität. Mond, Planeten, Sonne, Galaxien, dunkle Materie und schwarze Löcher mit ihrer Hawking-Strahlung spannen ein faszinierendes Feld auf mit Texten von Lukrez, Kopernikus, Voltaire, Goethe, Einstein und anderen.

Musikalisch umgesetzt wird das Werk mit Chor, einem Vocalsolisten und einem Ensemble, bestehend aus großer Orgel, Saxophon, Harfe, großem Schlagwerk mit zwei Spielern und dem Haken ContinuuMini (ein modernes Digitalinstrument). Dazu kommt ein aufwendiges Licht- und Bilddesign, das die Kirche in eine Art Planetarium verwandelt.

Das Konzert wird durch Vermittlungsprojekte an verschiedenen Nienburger Schulen begleitet, für die
es ein spezielles Schülerkonzert geben wird.

Der Abend beginnt um 20 Uhr mit einem Vorprogramm und thematischer Einführung.

Infos zum Vorverkauf:

Karten sind an der Theaterkasse im Vorverkauf erhältlich.

Mitwirkende

Christian Scheel

Christian Scheels Musikstudien in Halle/Saale und Dresden endeten mit den beiden Diplomen Kirchenmusik-A und Orchesterdirigieren. Nach einer Tätigkeit an der Stadtkirche Pforzheim ist er seit 2010 in Nienburg/Weser tätig.
Christian Scheel hat den kreativen Ansatz in seiner Arbeit als Kirchenmusiker zum Prinzip gemacht. Die Improvisation als Grundlage des Jazz spielt dabei eine große Rolle, auch wenn er oft nicht das macht, was im engeren Sinne Jazz ist. An der Orgel hat er nationales Aufsehen erregt mit seinem kreativen Zyklus aller Orgelwerke Johann Sebastian Bachs von 2014 bis 2016.
Als Komponist schuf er Werke wie „Sonnengesang des Franz von Assisi“ 2015, ein Konzert für Orgel und Kammerorchester 2014, Credo 2019 und #atnox, ein Werk über Mensch und Weltraum 2019-21.

Veranstaltungen mit Christian Scheel bei den WESERFESTSPIELEN:

Sonntag 22. Mai

Musikalische Radtour für Familien

Auf 23 Kilometern die Vielfalt der Kirchenmusik erleben

zur Veranstaltung

Mittwoch 25. Mai, 20:00 Uhr

#atnox - Faszination Weltraum

Komposition für Chor und Instrumentalensemble über das Weltall und die Fragen des Woher und Wohin

zur Veranstaltung

Christian Scheel

Janno Scheller

Der 1985 geborene Bariton Janno Scheller studierte Schulmusik mit dem Schwerpunkt Dirigieren in Hannover. Danach schloss er seine Gesangsstudien bei Prof. Christian Elsner in Würzburg mit einem Diplom als Konzert- und Opernsänger (2012) und einem Master Konzertexamen (2014) ab. Von 2012 bis 2014 war Janno Scheller außerdem Student der Liedklasse bei Prof. Gerold Huber. Er erhielt wichtige Impulse in Meisterkursen bei namenhaften Künstlern wie Wolfgang Brendel, Franz Grundheber, Konrad Jarnot, Camilla Nylund, Gerhild Romberger und Michael Volle. Seit 2014 wird er außerdem durch Margreet Honig betreut. Als deutschlandweit gefragter Konzertsänger interpretiert Janno Scheller neben nahezu allen gängigen Oratorienpartien auch zeitgenössische Musik. Fernseh- und Rundfunkmitschnitte (NDR, BR) dokumentieren seine Arbeit.

Veranstaltungen mit Janno Scheller bei den WESERFESTSPIELEN:

Mittwoch 25. Mai, 20:00 Uhr

#atnox - Faszination Weltraum

Komposition für Chor und Instrumentalensemble über das Weltall und die Fragen des Woher und Wohin

zur Veranstaltung

Janno Scheller