Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

St. Nikolai Rinteln

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

Eintritt: 10-20 EUR

Gioachino Rossinis Name wird vor allem mit seinen Opern in Verbindung gebracht. Doch aus seiner Feder stammen auch Sakralwerke, unter anderem die 1863 entstandene „Petite Messe solennelle“. In diesem Werk vertont er den Text der katholischen Liturgie für die ungewöhnliche Besetzung mit 4 Solisten, Chor sowie Klavier- und Harmoniumbegleitung. Dabei klingt in dem ursprünglich für die Einweihung einer Privatkapelle geschaffenen Werk auch die Tonsprache seiner musikalischen Heimat der Oper durch. Der Schaumburger Oratorienchor bringt die „Petite Messe solennelle“ unter der Leitung von Daniela Brinkmann gemeinsam mit Gesangssolisten und begleitet von Klavier und Harmonium zur Aufführung.

Am 7. Mai um 19 Uhr können Interessierte sich bereits bei einer Werkeinführung mit Klangbeispielen von Sänger*innen des Oratorienchores und Daniela Brinkmann auf das Konzert einstimmen lassen.

Infos zum Vorverkauf:

Karten (10-20 EUR) ab 1. April 2020 bei der Sparkasse Schaumburg und der Schaumburger Zeitung.

Mitwirkende

Schaumburger Oratorienchor

Im Schaumburger Oratorienchor kommen regelmäßig bis zu 90 Sängerinnen und Sänger zusammen, um anspruchsvolle Chorliteratur aller Epochen zu erarbeiten. Neben großen Oratorien stehen auch regelmäßig a-cappella-Werke auf dem Programm, die in Konzerten und Gottesdiensten aufgeführt werden. Der Chor wurde 1975 von dem damaligen Kantor Wolfgang Westphal gegründet und steht seit 2013 unter der Leitung von Kirchenkreiskantorin Daniela Brinkmann. Die wöchentlichen Proben werden begleitet von Regina Ackmann (Korrepetition). Auch Stimmbildung durch erfahrene Gesangpädagogen gehört zum Angebot des Chores.

Veranstaltungen mit Schaumburger Oratorienchor bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Schaumburger Oratorienchor

Karola Pavone

Karola Pavone wurde in Italien geboren. Sie wurde früh musikalisch gefördert und erhielt zunächst eine fundierte Ausbildung in Klavier und Viola. Sie war Preisträgerin bei „Jugend musiziert“ und studierte Gesang an der Opernschule der Göteborgs Universitet (Schweden) sowie an der Musikhochschule Köln, wo sie das Diplom mit Bestnoten ablegte, das Konzertexamen mit Auszeichnung. Zu ihren Lehrern gehören Prof. Mechthild Georg, Hartmut Singer und Sami Kustaloglu. Meisterkurse führten sie u.A. zu Hedwig Fassbender, Edith Mathis, Irwin Gage, Edda Moser, Robert Holl und Graham Johnson.

Einen Schwerpunkt ihrer Arbeit bilden Kammermusik und das Kunstlied, so war sie Finalistin und Preisträgerin bedeutender Liedwettbewerbe wie „Das Lied“ in Berlin, des Internationalen Brahmswettbewerbs, des LiedDuo-Wettbewerbs Rhein Ruhr und Cantando-Parlando. Sie gewann den Liedpreis des Festival Vocallis in Vaals, NL, und den „Rising Stars Award“ des LiedFestival Zeist. Als Kammermusikpartnerin wird sie von den „Rencontres musicales d´Iroise“ (Bretagne) sowie in den Kammermusikreihen der Essener Philharmoniker und der Düsseldorfer Sinfoniker geschätzt. Konzerte führten sie u.a. in die Philharmonie und das WDR Funkhaus Köln, die Philharmonie Essen, die Laeiszhalle Hamburg und das Gewandhaus Leipzig.

Karola Pavone wurde als Stipendiatin von der Villa Musica Rheinland – Pfalz, der Stiftung Jeunesses musicales Deutschland, dem Richard-Wagner-Verband Köln sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. 2020 debütierte sie als Musikkabarettistin in ihrer eigenen Revue „Weibsbilder“ mit Nadine Schuster am Klavier, außerdem erschien bei Coviello Classics ihre Debut-CD (mit Pianist Boris Radulovic), Liedern des französischen Impressionismus nach Gedichten von Paul Verlaine („Le Chevalier Malheur“) gewidmet.

Veranstaltungen mit Karola Pavone bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Karola Pavone

Hagar Sharvit

Die Mezzosopranistin Hagar Sharvit gab zahlreiche Liederabende, arbeitete an Opernhäusern, und war Teil bei Konzerten und Festivals in ganz Europa und im Ausland, darunter das Konzerthaus Berlin, das Luzerner Festival, die Victoria-Halle in Genf, die Salzburger Festspiele, das Ravinia-Festival, das Bregenzer Festspiel, das Aix-en-Provence, der Musikverein in Wien, der Gasteig in München, der Oper Tel Aviv und andere. Speziell ihr Liedschaffen ist davon geprägt, Miniaturwelten durch ihre sängerische Erzählkraft zu eröffnen.

Hagar Sharvit nahm teil und gewann mehrere bedeutende internationale Gesangswettbewerbe: 2015 erhielt sie den 1. Preis beim internationalen Wettbewerb „Das Lied“, wo sie darüber hinaus mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde. 2019 gewann sie beim „Concours International De Musique De Chambre De Lyon“ den 2. Preis, zusätzlich den Saisonpreis und den Publikumspreis. Darüber hinaus gewann sie 2013 den 2. Platz beim „Internationalen Schubert-Wettbewerb Dortmund“, 2012 den 1. Preis des „Internationalen Johannes-Brahms-Wettbewerbs“, 2012 den 3. Preis des „Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie“. 2016 wurde sie mit dem 3. Preis des „Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs“ ausgezeichnet.

Ihre Opernkarriere begann die Mezzosopranistin 2011 beim „Centre de Perfeccionament Plácido Domingo“ in Valenica. Im Juni 2012 kehrte sie in Cherubinis „Médée“ unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta an den“ Palau de les Arts“ zurück. Im selben Jahr übernahm sie neben Edita Gruberová die Partie des Smethon in einer konzertanten Aufführung von Donizettis „Anna Bolena“ im Münchner Gasteig sowie im Musikverein Wien. 2016 folgte Zerlina aus Mozarts „Don Giovanni“ bei den Bregenzer Festspielen. Nach einer Saison im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein wechselte Hagar Sharvit zur Spielzeit 14/15 in das feste Ensemble des Oldenburgischen Staatstheaters.

Veranstaltungen mit Hagar Sharvit bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Hagar Sharvit

Tobias Glagau

Der Tenor Tobias Glagau erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei Prof. Maria Friesenhausen. Seit 2009 studierte er zunächst Schulmusik mit Hauptfach Gesang an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Martin Lindsay. Im Wintersemester 2013.14 begann er zusätzlich ein Gesangsstudium bei Prof. Thomas Piffka am Standort Aachen. Seine Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Marcus Creed, Peter Neumann, Florian Helgath in zahlreichen Ensembles wie dem ChorWerk Ruhr, der Kölner Akademie und dem WDR Rundfunkchor Köln führten ihn zu Konzerten im In- und Ausland. Dazu gehören unter anderem das Schleswig-Holstein Musik Festival, die Ruhrtriennale, das Festival de La Chaise-Dieu (Frankreich) und das Eilat Chamber Music Festival (Israel).

Veranstaltungen mit Tobias Glagau bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Tobias Glagau

Miroslav Stricevic

Der gebürtige Serbe studierte zunächst an der Hochschule für Künste Bremen bei Thomas Mohr und Krisztina Laki und anschließend an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt bei Hedwig Fassbender. Der Bassbariton Miroslav Stričević debütierte als Willi (“Kommilitonen!”) am Stadttheater Bremerhaven. Engagements führten ihn als Giove (“La Calisto) an das Staatstheater Darmstadt sowie als Enrico (Haydns “L’isola disabitata”) zum Rheingau Musikfestival 2015. An der Oper Frankfurt debütierte 2015/16 als einer der Flandrischen Deputierten (“Don Carlos”). Er war an der Oper Köln in Zimmermanns “Die Soldaten” und in Orffs “Die Kluge” zu Gast. Neben der Oper ist der junge Bassbariton auch im Konzertbereich sehr aktiv. Zu seinem Repertoire gehören u.a. Bachs “h-Moll Messe”, Mendelssohns “Elias”, “Die Kindertotenlieder” von Gustav Mahler sowie Werke zeitgenössischer Komponisten. Miroslav Stričević erhielt erste Preise beim Internationalen Gesangswettbewerb “Lazar Jovanović” und beim Staatswettbewerb Serbiens.

Veranstaltungen mit Miroslav Stricevic bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Miroslav Stricevic

Ainoa Padrón

Ainoa Padrón, geboren in Teneriffa, erhielt ihre erste musikalische Ausbildung am Conservatorio Superior de Música de Santa Cruz de Tenerife bei Cristina Vargas und Jesús Ángel Rodríguez. Dort absolvierte sie ihre Klavier- und Kammermusikausbildung mit dem Ehrenpreis der Kanarischen Regierung. 2002 setzte sie ihre musikalische Laufbahn in Deutschland fort bei Prof. Pi-Hsien Chen an der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg im Breisgau. Ihren Schwerpunkt Liedbegleitung setzte sie mit einem Masterstudium bei Prof. Jürgen Glauß an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, welches sie in 2011 mit Auszeichnung abschloss.

Wichtige Impulse erhielt sie bei verschiedenen Meisterkursen, u. a. von Wolfram Rieger, Brigitte Fassbänder, Konrad Richter, Peter Schreier und als Stipendiaten des Heidelberger Frühlings 2012 bei Thomas Hampson und Graham Johnson. Sie ist Preisträgerin des Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs Berlin 2010 als Klavierbegleiterin in der Kategorie Vokalensemble, wurde im Duo mit dem Tenor Javier Alonso mit dem 3. Preis des Internationalen Hugo Wolf Liedwettbewerbs 2010 ausgezeichnet und bekam 2013 den Liedbegleiterpreis des Internationalen Brahms Wettbewerbs in Pörtschach, Österreich. Mit der Sopranistin Karola Pavone gewann sie 2015 den 2. Preis beim Cantando Parlando Liedwettbewerb und zusammen mit der Mezzosopranistin Stephanie Lesch erreichte sie 2017 den 1. Preis beim Internationalen Liedduowettbewerb Rhein Rhur.

Ainoa Padrón, Stipendiatin der Yehudi Menuhin-Stiftung „Life Music Now“ und des Richard Wagner Verbands, hat verschiedene CDs veröffentlicht, u. a. die Einspielung Werke kanarischer Komponisten des 18. Jahrhunderts, Werke für Klavier der “Gruppe der Acht” aus Madrid und zusammen mit dem Tenor Javier Alonso die CD “El mar y la infancia – Das Meer und die Kindheit”, mit Liedern von F. Schubert, X. Montsalvatge und A. García Abril.

Sie arbeitet sehr intensiv mit Sängern zusammen, korrepetiert regelmäßig bei verschiedenen Gesangskursen und tritt in Deutschland, Spanien, Portugal und Italien auf. Seit 2013 hat sie einen Lehrauftrag an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf inne.

Veranstaltungen mit Ainoa Padrón bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Ainoa Padrón

Christoph Schnackertz

Christoph Schnackertz, Jahrgang 1984, erhielt seinen ersten Klavierunterricht bei Clovis Alessandri. Er studierte in Köln Lehramt für Gymnasien und Gesamtschulen und darüber hinaus Klavier und Instrumentalpädagogik in der Klasse von Prof. Pierre-Laurent Aimard und Prof. Jürgen Glauss (Liedbegleitung). Wichtige Anregungen erhält er seit 2005 außerdem als ständiger Begleiter der Gesangsklasse von Prof. Christoph Prégardien.

Er war von 2007 bis 2010 Stipendiat von “Yehudi Menuhin LiveMusicNow Köln e.V.” und er ist Preisträger des Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Wettbewerbs in Berlin (Begleiterpreise 2010 und 2011). Seit Oktober 2011 hat Christoph Schnackertz einen Lehrauftrag für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik und Tanz Köln.

Sein Repertoire umfasst alle großen Liedzyklen der Romantik, wie auch Lieder von z.B. Gustav Mahler, Richard Strauss und Wolfgang Rihm. Seine Arbeit ist in zahlreichen Mitschnitten der großen Rundfunksender europaweit dokumentiert.

Veranstaltungen mit Christoph Schnackertz bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Christoph Schnackertz

Ryoko Morooka

Ryoko Morooka stammt aus Fukuoka(Japan) und absolvierte zunächst ein Studium der Chinesischen Geschichte an der Universität in Kyoto bevor sie nach Deutschland Übersiedelte. Hier studierte sie Orgel bei Ulrich Bremsteller und Kirchenmusik an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover,ergänzt durch internationale kurse bei Harald Vogel, Ton Koopman, Daniel Roth, Luigi-Ferdinando Tagliavini und Joris Verdin.

Neben ihrer Tätigkeit als Organistin an der Nazarethkirche Hannover und als Dozentin an der Musikhochschule Hannover, gab sie Konzerte in Deutschland, Frankreich, Italien, Schottland, Portugal und Japan, wo sie beim Musikfestival Takaoka Poulenc-Orgelkonzert spielte. Seit 1995 ist sie Mitglied des Baroque Brass of London und unternahm mehrere Auslandtourneen.

Als Spezialisten des Harmoniumspiels wirkte sie bereits bei verschiedenen Rundfunk-und Schallplattenprodukionen mit, so unter anderem mit dem Ensemble Musique Novelle de Liege, der Konzertvereinigung Berlin-Bodensee, Arte Ensemble, Linos-Ensemble, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Polnischen Kammerchor, chorus Köln, chorwerk ruhr sowie dem Rias-Kammerchor Berlin, wo sie bei der CD Produktion „Petite Messe Solennelle „von Rossini mitgewirkt hat. Kürzlich wurde ein Porträt „Kleine Schwester der Orgel – Ryoko Morooka und Harmonium” vom rbb gesendet.

Veranstaltungen mit Ryoko Morooka bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Ryoko Morooka

Daniela Brinkmann

Daniela Brinkmann ist als Kirchenkreiskantorin in Rinteln und im Kirchenkreis Grafschaft Schaumburg tätig. Sie ist aufgewachsen in Lübbecke (Westfalen) und studierte Kirchenmusik in Heidelberg und Frankfurt. Zu ihren Lehrern zählten Bernd Stegmann und Winfried Toll (Chorleitung) sowie Martin Sander und Stefan Göttelmann (Orgel). Ihre erste Anstellung hatte sie als Dekanatskirchenmusikerin im oberhessischen Nidda, bevor sie 2013 nach Rinteln wechselte. Im Kirchenkreis und an der St. Nikolai-Kirche gehören zu ihren Aufgaben u.a. die Leitung des Schaumburger Oratorienchors und weiterer Chöre in St. Nikolai, die musikalische Gestaltung von Gottesdiensten sowie die Durchführung von Konzerten, beispielsweise im Rahmen der „Rintelner Musiktage“, die zweijährlich im November stattfinden.

Veranstaltungen mit Daniela Brinkmann bei den Weserfestspielen:

Samstag 09. Mai, 19:00 Uhr

Wandlungen II

Eröffnungskonzert II der WESERFESTSPIELE: "Petite Messe Solennelle" von Gioachino Rossini (1792-1868)

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Daniela Brinkmann